Die Weihnachtszeit ist eine Zeit des Schlemmens. Gebäck, Glühwein, Mutzenmandeln, Weihnachtsgans und Knödeln, Wein zum Essen,… ich liebe es! 🙂

Aber puh, da hat der Magen Schwerstarbeit zu leisten. Oft sind Völlegefühle, Blähungen und Sodbrennen die Folge. Und manchmal kommen auch ein paar Kilo mehr auf der Waage dazu.
Die gute Nachricht ist: Dagegen gibt es Mittel und Wege! Ohne großen Verzicht und mit klugen Kombinationen. Für noch mehr Genuss, nicht nur während sondern auch nach der Schlemmerei.

Wie funktioniert das eigentlich mit der Verdauung?

Im Großen und Ganzen geht es bei der Verdauung um die Zerkleinerung der Nahrung in seine einzelnen Bestandteile für die Aufnahme ins Blut. Dabei wirken mechanische Zerkleinerung (Mund, Magen, Darm) und die Zersetzung durch die Verdauungssäfte (u.a. aus Magen, Bauchspeicheldrüse und Galle) zusammen.
Alkohol hemmt die Magenbewegung, fettreiche Speisen lassen Bauchspeicheldrüse und Galle auf Hochtouren laufen bis ihnen die Kräfte ausgehen, durch hastiges Kauen wird die Nahrung nicht ausreichend zerkleinert bevor sie in den Magen gelangt, wenig Bewegung verlangsamt die Magen-Darm-Bewegung.

11 Tipps für eine bessere Verdauung (nicht nur in der Weihnachtszeit 😉 )

In der Vorweihnachtszeit:
1. Auf vergleichsweise fettarmes Gebäck zurückgreifen: Aniskekse, Honigkuchen, Kokosmakronen und Lebkuchen
2. Gebäck möglichst als Zwischenmahlzeit verspeisen und weniger zwischendurch im Gehen und nebenbei
3. Keine Fastenkuren vor der großen Schlemmerei beim Weihnachtsessen -> auf „leeren Magen“ lässt sich eine üppige Mahlzeit noch schlechter vertragen

Beim Weihnachtsessen:
4. eine leichte Vorspeise wählen z.B. eine leichte Suppe (ohne Sahne) oder einen Salat
5. Die Gänge mit bitterstoffhaltigen Lebensmitteln kombinieren: Radicchio- und/oder Löwenzahnblätter im Salat, Rosmarinkartoffeln, Brokkoli als Gemüsebeilage. Außerdem eignen sich Salbei und Artischocken.
6. Mit Fenchel, Anis und Kümmel würzen (hilft gegen Blähungen)
7. Lasst Euch Zeit beim Essen: Genießt es, zelebriert es, macht Pausen. Erst nach ca. 20 Minuten setzt das Sättigungsgefühl ein.
8. Die Verdauung beginnt im Mund: Gut gekaut ist halb verdaut!
9. Verzichte auf den „Verdauungsschnaps“. Bessere Alternative: Tee mit Löwenzahn oder Espresso
10. Ein Spaziergang nach dem Festmahl bringt die Verdauung in Schwung
11. Trinke reichlich Wasser

Plus: Keine Reue! Nichts liegt schwerer im Magen als Reue weil man etwas über die Stränge schlägt. Wenn Du dich zum Beispiel entscheidest diesen Keks zu essen, dann genieße ihn. Nehme den Geruch und den Geschmack und die Knusprigkeit mit allen Sinnen wahr. Genieße!!

Ich wünsche Euch ein genussvolles und fröhliches Weihnachtsfest!

Oh, Du köstliche Weihnachtszeit!

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