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Fit durch die Kugelzeit – Ein gesunder Lebensstil für einen guten Start ins Leben

 

Schwanger? Dann an dieser Stelle erst einmal herzlichen Glückwunsch!!

Nun beginnt eine wunderbare Zeit für Dich, die Du ausgiebig genießen kannst. Aber es ist auch ein bisschen aufregend, oder?

Ab jetzt  bist Du nicht mehr nur für Dich alleine verantwortlich, ist Dir das bewusst? Und wusstest Du, dass Du mit Deinen Lebensstil einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit, das Wachstum und die Entwicklung Deines Babys hast?

Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, Entspannung und der Verzicht auf Alkohol (http://www.mama-mila.de/2017/02/22/alkohol-in-der-schwangerschaft-ein-absolutes-no-go/) und Zigaretten schaffen beste Voraussetzungen für Dein Kind.

  • Dein Baby kommt mit normalem Körpergewicht zur Welt.
  • Das Gewicht wird auch  zukünftig im Normalbereich liegen
  • Der Stoffwechsel Deines Babys wird positiv beeinflusst. Dies führt u.a. dazu, dass es Zucker besser verwerten kann. Die Neigung zu Fetteinlagerungen wird verringert.
  • Heute schon an die Zukunft denken: Auch als Kleinkind, Kind und Jugendlicher wird Dein Baby einen gesunden Stoffwechsel haben und ein geringeres Risiko für ernährungsbedingte Erkrankungen.
  • Durch regelmäßige Bewegung wird Dein Kind über das Blut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt
  • Entspannung: Dein seelisches Gleichgewicht überträgt sich positiv auf Dein Kind
  • Alkohol- und Zigarettenverzicht fördern eine gesunde Entwicklung

Nicht nur Vorteile für das Baby…

Ein gesunder Lebensstil ist nicht nur für das Baby wichtig. Auch die werdende Mama profitiert davon:

  • Körperliche Aktivität führt zu mehr Wohlbefinden
  • Eine ausgewogene Ernährung und Bewegung führen zu einer Gewichtszunahme im Normalbereich
  • Durch Entspannung wird das seelische Gleichgewicht gefördert
  • Das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes sinkt http://www.mama-mila.de/2016/11/14/diabetes-in-der-schwangerschaft/
  • Nach der Schwangerschaft wird leichter das frühere Gewicht erreicht
  • Die Geburten werden häufig besser bewältigt und es sind weniger Schmerzmittel notwendig

Es lohnt sich also mal einen ehrlichen Blick auf den eigenen Lebensstil zu werfen und das ein oder andere zu überdenken. Oder was meinst Du?

Und es ist nie zu spät. An jedem Punkt einer Schwangerschaft kannst Du positives für Dich und Dein Kind bewirken.

Also los, pack es an!

Alkohol in der Schwangerschaft – Ein absolutes No-Go?

Dieses Thema ist eine Herzensangelegenheit von mir.

Eine weltweite Studie zum Trinkverhalten in der Schwangerschaft ergab, dass in Deutschland jede vierte Frau in der Schwangerschaft Alkohol trinkt. Zu viele!!

Ich kann mir diese hohe Zahl nur dadurch erklären, dass vielen nicht bewusst ist, was Alkoholkonsum in der Schwangerschaft für schwere Folgen haben kann. Ich möchte versuchen, mit diesem Beitrag mehr Bewusstsein zu schaffen.

Alkohol in der Schwangerschaft

Trinkt eine schwangere Frau Alkohol, „trinkt“ das Kind unvermeidbar mit, da der Alkohol durch die Nabelschnur in den Blutkreislauf des Kindes gelangt. Der Abbau dauert zehnmal länger als bei der Mutter, da alkoholabbauende Enzyme fehlen und die Organe sich noch in der Entwicklung befinden.

Der Alkohol greift die Organe und Nerven an. Dies ist in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft besonders heikel, da sich in dieser Zeit Organe und Gliedmaßen ausbilden.

Frauen, die zwischen der Zeugung und der Feststellung der Schwangerschaft Alkohol zu sich genommen haben, brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass ihr Baby Schäden davon trägt. In dieser allerersten Zeit gilt: Alles oder Nichts. Sollte das Kind Schäden nehmen, wird die Natur mit einer Fehlgeburt eingreifen.

Fetales Alkoholsyndrom

Jede Schwangere die trinkt riskiert eine Frühgeburt. Des Weiteren können Hirnschäden, Entwicklungsstörungen und körperliche Behinderungen folgen.

Als fetales Alkoholsyndrom bezeichnet man alle Schädigungen, die das ungeborene Kind durch den Alkoholkonsum der Mutter davon trägt.

Die Liste der Symptome ist lang. Im Folgenden wird nur ein kleiner Ausschnitt beschrieben. *

Körperliche Symptome können u.a. Wachstumsstörungen, Minderentwicklung des Gehirns und Muskelschwäche sein.

Organisch bedingt kann es u.a. zu Hör- und Sehstörungen kommen.

Schäden am Nervensystem können sich u.a. durch eine allgemein eingeschränkte Entwicklung, Konzentrationsschwäche oder Epilepsie äußern.

Zu guter Letzt können Verhaltensauffälligkeiten auftreten, z.B. in Form von Entwicklungsstörungen in der Fein- und Grobmotorik.

Grenzwerte?

Die gibt es nicht. Egal wieviel Alkohol getrunken wird, sei es ein Gläschen Sekt zum Anstoßen oder die Praline mit der Schnapsfüllung, Schäden am Kind durch die Vergiftung mit Alkohol sind nicht auszuschließen. Aus diesen hier genannten Gründen ist ein Nullkonsum anzustreben.

Der deutsche Frauenbund für alkoholfreie Kultur empfiehlt schon vor einer geplanten Schwangerschaft eine grundsätzliche Entscheidung gegen den Alkohol in der Schwangerschaft zu treffen. Bei ungeplanten Schwangerschaften sollte der Alkoholkonsum sofort eingestellt werden. Der Partner, die Familie, Freunde etc. können die werdende Mutter unterstützen, indem sie zumindest in ihrer Gegenwart auf Alkohol verzichten.

Weitere Informationen:

Ich hoffe ich konnte ein bisschen Bewusstsein dafür schaffen warum Alkohol in der Schwangerschaft ein No-Go ist. Wenn Du weitere Informationen brauchst oder Du eine Beratungsstelle suchst, dann kannst Du dich an folgende Adresse wenden:

Telefon zur Suchtvorbeugung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA), Köln: 0221/892031, täglich. www.bzga.de

*Eine vollständige Auflistung der Symptome des fetalen Alkoholsyndroms findest Du z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Fetales_Alkoholsyndrom

 

Mandarinen, Clementinen, Satsumas – Erkennst Du den Unterschied?

Nein? Macht nichts, ich verrate es Dir 🙂

Hier zunächst einmal die Gemeinsamkeiten:

Vitamin C-Gehalt

Im Vergleich zu anderen Zitrusfrüchten hat das Dreigestirn einen relativ geringen Vitamin C-Gehalt. Dies bedingt aber auch, dass sie nicht zu stark sauer sind und dass dadurch üblicherweise mehr davon gegessen werden. In eine Zitrone würden wohl die Meisten nur einmal reinbeißen ;).

Die Satsumas haben mit 61 mg noch den größeren Vitamin C-Gehalt. Wir benötigen Vitamin C zum Stärken der  Abwehrkräfte. In der derzeitigen Erkältungszeit ein Muss.

Folsäure-Gehalt

Mit einem Gehalt von 7 bis 15 µg sind sie gute Folsäurequellen, die für Schwangere und solche die es werden wollen unabdingbar sind. Eine gute Folsäureversorgung verhindert Neuralrohrdefekte beim Baby und sollte wenn möglich bereits vor der Schwangerschaft in ausreichender Menge aufgenommen werden. Clementinen schneiden an dieser Stelle am besten ab, dicht gefolgt von den Satsumas.

Vitamin A-Gehalt

Auch der Vitamin A-Gehalt braucht sich nicht zu verstecken. Ebenfalls ein Vitamin dessen Bedarf in der Schwangerschaft steigt. Im Vergleich enthalten die Clementinen von allen dreien am meisten Vitamin A.

Mit max. 54 kcal pro 100 g ist es nicht schlimm wenn mal eine Frucht mehr vernascht wird. 🙂

Und was ist nun der Unterschied fragst Du dich?

Zugegeben, es ist nicht ganz leicht zu erkennen. Von außen betrachtet unterscheiden die Drei sich kaum.

Clementinen und Satsumas sind etwas dunkler in der Farbe als Mandarinen.

Nach dem Aufschneiden offenbaren sich dann schon eher die Unterschiede. Clementinen und Satsumas haben eine dickere Schale als Mandarinen. Dadurch lassen sie sich mit bis zu 2 Monaten deutlich länger lagern. Mandarinen sind nur bis zu 2 Wochen lagerfähig.

Ein weiteres Merkmal ist die Anzahl der Kerne. Mit bis zu 20 Stück sind Mandarinen am „kernigsten“, Clementinen haben wenige bis keine Kerne und Satsumas sind vollständig kernfrei.

Geschmacklich unterscheiden sich die Drei in der Stärke der Säuerlichkeit. Aufgrund des etwas höheren Vitamin C-Gehalts der Satsumas schmecken diese am säuerlichsten. Darauf folgen die Mandarinen und dann die Clementinen mit ihrem eher fruchtig-süßem Geschmack.

Welche der Drei ist Dein Favorit?

 

Diabetes in der Schwangerschaft

Heute ist der Welt-Diabetes-Tag. Aus diesem Anlass hier viel Wissenswertes zum Thema
Schwangerschaftsdiabetes.
 
Was ist Schwangerschaftssdiabetes?
 
Im Allgemeinen stellt Diabetes eine Stoffwechselstörung im Zuckerhaushalt dar. Der Schwangerschaftsdiabetes ist eine Form, die, wie der Name schon sagt, in der Schwangerschaft auftritt. Sie wird durch Erbanlagen oder Hormone ausgelöst.
 
Ein Schwangerschaftsdiabetes birgt eine Reihe von Risiken für Mutter und Kind. Das Frühgeburtenrisiko und das Risiko verschiedener Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Entbindung sind erhöht.
Langfristig besteht ein erhöhtes Risiko für einen erneuten Diabetes in einer weiteren Schwangerschaft sowie eine spätere Entwicklung eines Diabetes Typ II. Letzteres betrifft sowohl die Mutter als auch das Kind. Beim Kind ist außerdem das Übergewichts- und Adipositasrisiko erhöht.
 
Diagnose durch Screening beim Frauenarzt
 
Das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes ist in den geänderten Mutterschaftsrichtlinien als Kassenleistung festgelegt. Im ersten Schwangerschaftsdrittel wird untersucht, ob ein Diabetes besteht oder ob Risikofaktoren vorliegen (z. B. Diabetes in der Familie, Übergewicht etc.). Liegt mindestens ein Risikofaktor vor, wird im ersten Schwangerschaftsdrittel der Blutzucker kontrolliert. Ohne Risikofaktoren wird in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche ein Screening anhand eines Blutzuckerbelastungstests durchgeführt.
 
Prävention: DU hast es in der Hand!
 
Das Gute ist, Du kannst etwas tun. Dein Lebensstil hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von Schwangerschaftsdiabetes. Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung vor und in der Schwangerschaft sowie eine gesunde Gewichtsentwicklung während der Schwangerschaft wirken sich positiv aus. Auch einen bereits entwickelten Schwangerschaftsdiabetes kannst Du durch einen gesunden Lebensstil positiv beeinflussen.
DU hast es in der Hand!
 
Dabei unterstütze ich Dich gerne! Melde Dich bei mir für eine Beratung.
 

Nur noch 21 Tage…

Nicht mehr lange und die Adventszeit beginnt. Ach, das wird wieder eine so wundervolle Zeit. Eine traditionsreiche Zeit. Und dazu gehört für mich unbedingt ein ADVENTSKALENDER dazu 🙂.

Dieser Brauch entstand um 1840. Sie sollen damals wie heute den Kindern die lange Wartezeit bis zum Heiligen Abend verkürzen. Auch damals gab es schon verschiedene Varianten . Z. B. wurden 24 Kreidestriche an einen Schrank gezeichnet. Jeden Tag durften die Kinder einen Strich wegwischen.

Die heutigen Adventskalender sind oft weniger einfach gehalten. Kreidestriche reichen nicht mehr aus und die Kalender sind sehr häufig mit reichlich Süßigkeiten gefüllt.

Meine Mila soll dieses Jahr ihren ersten Adventskalender bekommen. Ich bin kein Fan von zu vielen Süßigkeiten. Geht Euch das auch so? Da man in der Weihnachtszeit sowieso schon davon erschlagen wird, habe ich mir für Milas Kalender „unsüße“ Kleinigkeiten als Alternativen überlegt. Vielleicht ist ja die eine oder andere Idee für Euch dabei. Hier ein paar Beispiele:

– Pixibuch (Mila liebt Bücher)
– Haarspangen
– Keksausstecher (als Symbol für gemeinsames Keksebacken)
– Chip für Karussellfahren auf dem Weihnachtsmarkt
– Badewannentiere
– Luftballon
– Badewannenfarben

Habt Ihr auch einen Kalender für Eure Kinder? Befüllt Ihr ihn selber? Und wenn ja, mit was?

Wasser: das nasse Element in der Babyernährung

Zum Thema Wasser werden mir in meiner Arbeit immer viele Fragen gestellt. Die Häufigsten möchte ich heute mit diesem Beitrag beantworten.

Ab wann benötigt mein Kind zusätzliche Getränke?

Dein Baby ist im ersten Lebenshalbjahr durch die Milch (egal ob Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung) die es bekommt, grundsätzlich ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Eine Ausnahme besteht wenn Dein Baby sehr stark schwitzt (z.B.  aufgrund von Fieber oder bei sehr heißem Wetter). Babys die Fertigmilch bekommen, sollten in diesem Fall zusätzlich etwas zum Trinken angeboten bekommen. Bei gestillten Babys reicht es aus wenn sie öfters angelegt werden.

Ab dem Zeitpunkt, wo drei Milchmahlzeiten durch Beikost ersetzt sind, benötigt Dein Baby zusätzlich 200 ml Flüssigkeit pro Tag.

Warum ist Leitungswasser das perfekte Getränk?

Wasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland und hat eine nachgewiesen sehr gute Qualität.

Es enthält 0,0 Kalorien und kann somit den Flüssigkeitshaushalt versorgen ohne die Energiebilanz negativ zu beeinflussen.

Außerdem ist Leitungswasser immer verfügbar.

Abkochen? Oder lieber gleich abgepacktes Wasser nutzen?

Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen entweder abgekochtes Leitungswasser oder abgepacktes Wasser ohne Kohlensäure (stilles Wasser) mit der Aufschrift „zur Zubereitung von Säuglingsernährung geeignet“ notwendig ist.

Generell sollte kein Wasser genutzt werden, welches:

  • aus Bleileitungen stammt (Vermieter sind verpflichtet diese auszutauschen)
  • aus Kupferleitungen stammt, wenn der pH-Wert des Wassers unter 7,0 beträgt
  • einen erhöhten Nitratgehalt (> 50mg/Liter) aufweist
  • mit sonstigen toxischen Substanzen belastet ist

Dein Wasserversorger vor Ort kann Aussagen über die örtliche Qualität des Wassers machen.

Wenn Du diese Punkte alle ausschließen kannst und Dein Baby keine Frühgeburt war und gesund ist, spricht erstens nichts gegen das gute alte „Kraneberger“ (welches auch deutlich günstiger ist als das abgepackte Wasser) und es muss zweitens nicht abgekocht werden.

Was sollte beachtet werden beim Nutzen von Wasser aus der Leitung?

Du solltest das Wasser frisch aus der Leitung entnehmen. Um Standwasser zu vermeiden, solltest Du das Wasser laufen lassen bis es merklich kühler aus der Leitung kommt (Fliesswasser).

Von der Nutzung von Wasserfiltern solltest Du absehen, da sie die Keimzahl und Fremdstoffkonzentration im Wasser erhöhen.

Bei der Zubereitung von Säuglingsmilchnahrung sollte das Wasser auf 30 bis 40°C erwärmt werden

Quetschies – Obst aus bunten Tütchen

Quetschies, das ist Obstbrei in kunterbunten Quetsch-Tütchen, die jedes Kinderherz und auch wohl auch das der Eltern- und/oder Omas und Opas höher schlagen lassen. Denn sie bieten einen schnellen, sauberen und gesunden Snack. Oder?

Keine Frage, der schnelle Verzehr ist gewährleistetdenn es ist keine Zubereitung notwendig. Deckel auf und los geht’s. Die Gefahr dabei ist, dass leicht übersehen werden kann, dass es sich um eine Mahlzeit handelt. Dies kann dazu führen, dass mehr gegessen wird als notwendig ist.

Sauber ist es auch. Für die Klamotten, für das Gesicht – Wunderbar! Bedenkt man allerdings den Müll den man durch den Verzehr verursacht, bekommt der Aspekt der Sauberkeit einen Dämpfer. Für die Umwelt ist es alles andere als sauber.

Gesund? Klar, Obst ist gesund. Täglich sollten 2 Portionen Obst auf dem Speiseplan stehen. Aber sind Quetschies ein adäquater Ersatz für frisches Obst?

Was ist drin?

In der Hauptsache bestehen Breie aus püriertem Obst und Gemüse. Gängigste Obstsorten sind dabei: Apfel, Birne, Banane (fast immer enthalten), Mango und Pfirsich. Wenn Gemüse enthalten ist, dann häufig in Form von Karotten. Aber es gibt sie z.B. auch mit Spinat oder Süßkartoffeln.

Fast alle Quetschies werden mit einem fehlenden Zuckerzusatz beworben. Allerdings bezieht sich diese Angabe auf Haushaltszucker/Kristallzucker. Um diesen zu ersetzen werden süßende Saftkonzentrate hinzugefügt.

Zusätzlich zu den reinen Obst/Gemüsebreien sind auch Sorten mit Vollkorngetreide, Pseudogetreide (z. B. Quinoa) und Joghurt im Quetschie-Sortiment zu finden.

Was ist der Unterschied zu frischem Obst?

Zuckergehalt: Durch die zugesetzten Saftkonzentrate ist der Zuckergehalt der Quetschies deutlich höher als in frischem Obst. Es können je nach Sorte bis zu 18 g Zucker pro 100 g Brei enthalten sein. Das entspricht in etwa 200 ml Limonade. Ein Apfel enthält mit im Schnitt 10 g pro 100 g deutlich weniger Zucker. Dazu kommt der oben erwähnte Zusatz von Säuren des Zitronensaftkonzentrats in den Breien. Diese Kombination fördert die Kariesentstehung bei den noch weichen und empfindlichen Milchzähnchen.

Motorik: Beim Verzehr von frischem Obst wird  die Kaumuskulatur gestärkt und die Mundmotorik (Beweglichkeit von Zunge und Lippen) der Kinder und somit eine gute Sprachentwicklung gefördert. Das ist beim Nuckeln und Saugen an den Quetsch-Tütchen nicht der Fall. Außerdem fördert es zusätzlich zum Zucker- und Säuregehalt die Entstehung von Karies.

Preis: Mit bis zu 1,10 Euro pro 100g sind Quetschies deutlich teurer als frisches Obst. Z. B. sind  1 kg Äpfel schon für 1,99 Euro zu haben. Auch Obstgläschen sind mit im Mittel 50 Cent deutlich günstiger.

Fazit:

Quetschies

  • enthalten zuviel Zucker,
  • sind nicht förderlich für die Mundmotorik und Sprachentwicklung
  • sind sehr teuer und
  • verursachen unnötigen Müll.

Sie sind kein adäquater Ersatz für frisches Obst und sollten im Essalltag die Ausnahme sein. Das Dauernuckel sollte vermieden werden. Am besten werden die Breie mit einem Löffel gegessen/gefüttert.

Warum einen Beikost-Abend von MamaMila besuchen? Darum! :)

Ich erlebe häufig eine große Unsicherheit bei Eltern wenn es um die Ernährung ihres kleinen Schatzes geht. Dies betrifft Eltern die ihr erstes Kind bekommen haben sowie auch Eltern mit mehreren Kindern.

Das beobachte ich zum Beispiel bei Eltern/Kind-Treffen, die ich mit meiner Tochter Mila besuche. Kaum ein Treffen verläuft ohne die Diskussion über Ernährung, Beikosteinführung usw.

Wo können Antworten auf die Fragen gesucht werden?

Eine Quelle könnte das Internet darstellen. Wenn Du den Begriff „Beikost“ googelst ergeben sich über 590.000 Ergebnisse von Familien- und Babyportalen, namenhaften Babykostherstellern und Drogerieketten.  Häufig wiedersprechen sich die Informationen der verschiedenen Quellen, oft sind sie falsch oder schlichtweg veraltet. Hinzu kommt, dass Dir Letztere keine unabhängigen Informationen liefern, denn schließlich verdienen diese an dem Verkauf Ihrer Produkte.

Du könntest den Kinderarzt fragen. Aber mal ehrlich: hat Dein Kinderarzt die Zeit, Dich umfassend über die Ernährung Deines kleinen Würmchens zu beraten? Hinzu kommt, dass Säuglings- und Kinderernährung kein Teil der Facharztausbildung sind.

Hebammen, diese wundervollen Menschen, die mit Ihrer Arbeit werdende Eltern vor, während und nach der Geburt unterstützen. Sie kennen sich grundsätzlich mit Säuglingsernährung aus. Allerdings muss man bei der derzeitigen politischen Lage Glück haben überhaupt eine Hebamme zu finden.

Also nochmal die Frage: Warum solltest Du einen Beikost-Abend von MamaMila besuchen?

  • Weil Du bei mir eine fundierte Beratung nach den neuesten Erkenntnissen bekommst. Dafür bilde ich mich ständig fort.
  • Ich bin selbst Mutter und kann somit zusätzlich aus meinem eigenen Erfahrungsschatz schöpfen.
  • Bei mir ist nichts Schwarz-Weiß. Jedes Kind hat individuelle Bedürfnisse. Dem wird in meiner Beratung Rechnung getragen.

Auf meinem Beikost-Abend beantworte ich Dir alle Fragen zum Thema Beikost-Einführung: von A wie Allergieprävention über F wie Fingerfood (Baby-led Weaning) bis Z wie Zubereitung von Beikost.

Habe ich Dich überzeugt? Wunderbar! Dann nichts wie ran ans Telefon, meine Nummer wählen und für den nächsten Beikost-Abend à la MamaMila anmelden. Ich freue mich auf Dich! 🙂

 

Foto: Susanne Zabel -characterphoto-

Genießen von Anfang an
#MissionFood4Kids

In der Blogparade von Mama on the rocks berichten Mütter sehr amüsant und lesenswert vom Essalltag ihrer Kinder. Folgende Fragen werden beantwortet:

Was habt ihr (egal ob Mann oder Frau) schon getan, um eure Kinder ausgewogen zu ernähren? Habt ihr Tricks auf Lager, um zum Beispiel Gemüse in sie reinzukriegen? Oder ist das eh alles Quatsch und sie sollen ruhig Nudeln ohne alles essen? Weg mit dem Hype also? Andererseits: Kennt ihr dieses Erfolgsgefühl, wenn die Kinder etwas mit Begeisterung essen, das sie eigentlich gar nicht essen wollten? Was meint ihr, wieso freut uns das so? Wer oder was bewirkt, dass wir so fühlen? Und wie hat sich euer Verhältnis zu Essen verändert, seit ihr Eltern seid? Ich bin gespannt auf euren Input!

Die „Mission Food 4 Kids“ erlebe ich nicht nur als Mutter, sondern auch in meinem Beruf als Ernährungsberaterin. Aus dieser Sichtweise würde ich gerne etwas beitragen.

Unter dem Motto „Genießen von Anfang an“ habe ich mich auf die Ernährung von Kindern in den ersten 1000 Tagen spezialisiert. Denn meiner Meinung nach beginnt die  Mission nicht erst beim ersten Brei. Nein, schon viel früher, nämlich in Mamas Bauch. Dafür gibt es gute Argumente:

Ernährt sich die Mutter und der Rest der Familie in der Schwangerschaft (und auch vorher) ausgewogen, abwechslungsreich und gesund, ist schon mal die Grundlage dafür geschaffen, dass das Baby, nennen wir es Fred, also dass Fred in eine Umgebung hinein geboren wird, in der eine gesunde Ernährung selbstverständlich ist. Das ist quasi der erste Schritt in Freds gesundes Leben. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn jeder bringt seine eigenen Essgewohnheiten mit, gute sowie nicht so gute. Und es braucht Zeit, um alte Gewohnheiten zu ändern und Neue zu entwickeln. Aber 9 Monate sind eine lange Zeit in der man viel schaffen kann. Vielleicht mit der Unterstützung einer Ernährungsberaterin Eures Vertrauens 😉

Ein weiterer Punkt ist, dass das Fruchtwasser von dem Fred umgeben ist, bereits nach dem schmeckt, was die Mutter isst. Die Aromen gehen in diese Flüssigkeit über. Ab ca. der 24. SSW kann Fred diesen Geschmack wahrnehmen, wenn er das Fruchtwasser schluckt. Das bedeutet, dass Fred bereits im Bauch verschiedene Geschmäcker kennen lernen kann. Das finde ich sehr faszinierend.

Beim Stillen verhält es sich ähnlich wie mit dem Fruchtwasser. Die Muttermilch wird immer unterschiedlich schmecken je nach dem was Mama gegessen hat. Es können sich bereits Vorlieben entwickeln. Während der Stillzeit hatte ich eine Phase, in der ich vermehrt Avocados aß. (bei mir waren eher Stillgelüste Thema 😉 ). Irgendwann merkte ich, dass Mila sich danach bei den Stillmahlzeiten seltsam verhielt. Als ob sie den Geschmack nicht mögen würde.

Findet ihr nicht auch, dass dies fantastische Chancen sind, um ein Kind an eine ausgewogene Ernährung heran zu führen? So können beste Voraussetzungen geschaffen werden  um die Mission Food 4 Kids zu meistern. Ganz nach meinem Motto: Genießen von Anfang an!